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Venedig ist eine Inselstadt an der Adriaküste. Wegen ihrer besonderen Lage, mit vielen durch die Stadt führenden Kanälen, ist die Stadt Venedig schon eine Sehenswürdigkeit für sich. Alt-Venedig wurde auf 118 Inseln erbaut, die über 400 Brücken mit einander verbunden sind. Zudem zeichnet sich die Stadt durch viele faszinierende Bauten aus. Noch heute zeugen zahlreiche Kirchen und Paläste im Stil der Romantik bis Barock vom Wohlstand Venedigs.

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Als Startpunkt seines Venedigrundgangs sollte man den Markusplatz oder Piazza San Marco wählen. Hier legen auch die Wassertaxis vom Flughafen an. Von hier aus kann man den kleinen Gassen folgen bis zum Canal Grande, dem großen Kanal, der die Insel in zwei Hälften teilt. Auf dem Weg locken immer wieder Eisläden mit ihren Spezialitäten.
Der Karneval in Venedig ist was ganz besonderes und besitzt eine lange Tradition. Jedes Jahr im Februar wird dieses Fest 10 Tage lang gefeiert und die Venezianer präsentieren sich in wunderschönen Kostümen aus dem Spätbarock. Zu den schicken Karnevalkostümen gehört auch die mittlerweile typische venezianische Maske.

Sehenswert:

Piazza San Marco - Der Markusplatz ist der größte Platz und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Markusplatz liegt im venezianischen Stadtviertel San Marco. Wichtige Sehenswürdigkeiten am Markusplatz sind vor allem der Campanile, die Basilica di San Marco und der Dogenpalast. Der Markusplatz ist - wie die ganze Stadt Venedig - Fußgängerzone und Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen und Feste. Kaiser Napoleon nannte den Markusplatz den schönsten Festsaal Europas.

Die Basilika von San Marco, die ca. 1000 Jahre alte Kirche besteht aus fünf Hauptkuppeln. Nahezu jeder Fleck im Innern ist mit extrem aufwändigen Steinmosaiken gefüllt, die Szenen aus der Bibel darstellen. Die Basilika hat jedoch noch mehr zu bieten, zum Beispiel einen Besuch der Schatzkammer oder die Besichtigung des goldenen Altares im Chorbereich.

Der Campanile di San Marco, ist der ca. 100 m hohe Turm den man auch von weitem aus bereits am Horizont erkennt. Er ist deshalb eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Uhrturm wurde zu Beginn des 10. Jahrhunderts errichtet und im Laufe der Zeit an Höhe aufgestockt. Tatsache ist aber, dass der Turm im Jahre 1902 aus heiterem Himmel plötzlich in sich zusammenbrach. Er wurde zwar dann aus dem ursprünglichen Baumaterial wieder aufgebaut. Von oben hat man einen traumhaften Ausblick auf die einzelnen Inseln und die einzigartige Lagune.

Palazzo Ducale. Der mächtige Dogenpalast mit seiner Fassade aus weißem Stein und rosa Marmor wirkt fast wie ein Wasserschloss, so nah steht er am Kanal. Erbaut wurde der einstige Herrschersitz zwischen 14. und 17. Jh.; die reich verzierte Porta della Carta, die den Haupteingang zum Dogenpalast bildet, ist ein Kabinettstück venezianischer Gotik. Im Erdgeschoss ist heute das Museo dell'Opera untergebracht.

Ponte dei Sospiri - Die Seufzerbrücke ist der Übergang zwischen dem Dogenpalast und dem alten Gefängnis Venedigs. Sie entstand im Jahr 1605 nach einem Entwurf von Antonio Contin aus weißem Kalkstein. Den Namen erhielt die Brücke durch die Gefangenen, die aus dem Dogenpalast über die Brücke ins Gefängnis gingen und demütig mit einem Seufzer in die Freiheit schauten. Von der Ponte della Paglia hat man die beste Sicht auf die Seufzerbrücke.

Der Canal Grande, eine der ungewöhnlichsten Hauptstraßen der Welt, ist 4 km lang und von einer bezaubernden Schönheit, nicht zuletzt dank der zahlreichen Paläste, die seine Ufer säumen. Vom Bahnhof Santa Lucia kann man mit den Vaporetto-Linien 1 und 82 auf dem Kanal bis Piazza San Marco fahren. Nur drei Brücken überspannen diese schöne Wasserstraße.

Die Peggy Guggenheim Sammlung ist das bedeutendste Museum in Italien für die europäische und amerikanische Kunst der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Sie hat ihren Sitz im Palazzo Venier dei Leoni am Canale Grande, dort wo sich die Wohnung von Peggy Guggenheim befand.

Die Galleria dell'Accademia ist das berühmteste Museum von Venedig und eine der Hauptattraktionen der Stadt. Der Maler Giovanni Battista Piazzetta legte 1750 den Grundstein für die bedeutendste und umfangreichste Sammlung venezianischer Malerei vom 14. bis 18. Jahrhundert. In ihren 24 Räumen beherbergt das Museum unter anderem Meisterwerke von Tiepolo, Bellini, Giorgione, Tizian, Tintoretto und Veronese.