Die italienische Hauptstadt Rom ist reich an bedeutenden Bauten und Museen, nahezu an jeder Ecke ist berühmte Architektur und Kunst zu finden. Und zwischen Kolosseum, Forum Romanum und Petersdom verstecken sich feine Eisdielen an lebendigen Brunnen, urtypische Restaurants servieren Spezialitäten der Region Latium.

Rome, Italie

Erbaut wurde die Stadt auf sieben Hügeln, inzwischen weitete sie sich auf drei weitere Hügel aus und wurde auch etwas modernisiert in der Innenstadt findet man aber noch sehr viele ursprüngliche historische Gebäude, da viele Bereiche unter Denkmalschutz stehen.


Rome, Italie

Wo übernachten in Rom

Wenn man ein Hotel im historischen Zentrum von Rom bucht, kann man nichts falsch machen. Viele Sehenswürdigkeiten wie Trevi-Brunnen, Pantheon und Piazza Navona liegen hier direkt vor der Haustür. Auch das Kolosseum und der Vatikan sind in wenigen Minuten zu erreichen. Wir haben für Sie eine Auswahl an romantischen Hotels und Apartments zusammengestellt: Hotel in Rom.


Rome, Italie

Anreise nach Rom

MIT FLUG: Die Anreise mit dem Flugzeug nach Rom ist für viele Rom Besucher die einfachste und manchmal dank Billigflieger auch die günstigste Variante. Der Flughafen von Rom-Fiumicino ist bestens an das Zentrum von Rom angebunden. Sie können sowohl mit dem Zug, dem Shuttle Bus oder dem Taxi in die Stadt. Mit dem Zug geht es dabei am schnellsten.

MIT ZUG: Die Reise mit dem Zug nach Rom ist vor allem für Österreicher, Schweizer und eventuell für Süddeutschland interessant. Die Zugtickets in Italien sind nicht sehr teuer, sodass es sehr günstige Angebote im Internet gibt. Der Vorteil bei einer Anreise mit dem Zug nach Rom ist, dass man direkt in der Innenstadt von Rom ankommt. Meist erfolgt die Ankunft am Bahnhof Termini, dem großen Kopfbahnhof in Rom. Trenitalia.

MIT AUTOBUS: Das Netz der Fernbusse weitet sich immer weiter aus. Aufgrund der unschlagbar günstigen Preise für nationale und internationale Reisen treten die Fernbusse mehr und mehr in Konkurrenz zu Bahn und Flugzeug.

MIT AUTO: Aus Westdeutschland ist die kürzeste Route über die A5 am Rhein entlang, durch die Schweiz (Gotthardtunnel), über Mailand und Parma. In der Schweiz ist eine kostenpflichtige Vignette erforderlich, in Italien orientiert sich die Maut an den benutzen Autobahnkilometern. Der Autoreisende aus dem Osten und Norden Deutschlands folgt am besten der Route über München, Brenner-Autobahn, Bozen und Bologna. Die Österreich-Durchquerung kostet Mautgebühren, hinzu kommen Extra-Gebühren für den Brenner.


Parken in Rom

Wenn Sie mit dem Auto nach Rom kommen, sollten Sie sich entweder ein Hotel mit Parkplatz suchen oder schon im Vorfeld ein Parkhaus in Rom wählen. Die Strassen in Rom sind nämlich überlastet und Parkplätze eher Mangelware. Eine große Parkgarage findet man bei der Villa Borghese auf der Via del Muro Torto. Von dieser Garage hat man direkten Zugang zur Via Veneto sowie zum Stadtzentrum und zur Metrostation Spagna.

Fortbewegung in Rom

In Rom bewegst du dich am besten mit der U-Bahn fort, von den Römern „Metro“ genannt. Ein einfaches Ticket kostet 1,50 Euro und ist für 100 Minuten gültig. Auch wenn Rom eine Millionenstadt ist, gibt es nur 3 U-Bahnlinien: die Linien A, B und C. Die Linien A und B sowie die Regionalbahn-Linien aus dem Umland treffen sich in Roma Termini, dem Hauptbahnhof. Rom hat auch über 350 Buslinien und tausende Bushaltestellen.

Sehenswert in Rom

Das Kolosseum (Il Colosseo) ist heute das Wahrzeichen Roms in der Welt und wurde mit der Zeit zu einem historischen und archäologischen Schatz, der in der Lage ist, uns die Größe des Römischen Reiches in Erinnerung zu rufen. Dieses riesige römische Amphitheater, von Kaiser Vespanian in Auftrag gegeben, wurde aus Beton, Torf und Ziegelsteinen gebaut und fasste mehr als 50.000 Zuschauer. Hier wurden Gladiatorenkämpfe oder Kämpfe mit wilden Tieren ausgetragen; den Zuschauern wurden auch Wagenrennen, Boxwettkämpfe und Turniere im Bogenschießen geboten.

Das Forum Romanum (Il Foro Romano) ist eine große Ausgrabungsstätte mitten in Rom, gleich neben dem Kolosseum. Im alten Rom war das Forum der Mittelpunkt des politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens und voller wichtiger Bauwerke. Wenn man durch das Forum Romanum spaziert, sieht man viele Reste von großen Palästen und Tempel, die hier mal standen. Das Forum Romanum ist sehr eindrucksvoll, allein schon wegen des Anblicks der freistehenden Säulen und Ruinen, mit Roms Kuppeln und neueren Monumenten im Hintergrund.

Der Trevi Brunnen (Fontana di Trevi) ist einer der berühmtesten Brunnen der Welt und wirklich beeindruckend. Der Brunnen besteht aus einer riesigen, prachtvollen Palastfassade und verschiedenen Meeresgestalten, die auf einer weißen Felslandschaft stehen. Das Wasser strömt um die Gestalten herum in das rund 50 Meter breite Becken, unterhalb der Fassade. Der Trevi Brunnen ist immer gut besucht, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die vielen Touristen werfen ununterbrochen Münzen in den Brunnen, denn der Legende nach beutetet eine geworfene Münze, dass der Werfende bald nach Rom zurückkehrt.

Piazza Navona ist einer der berühmtesten Plätze von Rom und besonders für seine drei großen Brunnen bekannt. Der zentrale und prachtvollste Brunnen ist der Vierströmebrunnen, der durch seine Statuen die großen Flüsse der im 17. Jahrhundert bekannten Kontinente darstellt: Donau, Nil, Ganges und Río de la Plata. Hier findet man viele Cafés und Restaurants, Straßenkünstler und Musiker und man kann einfach wunderbar herumbummeln. Piazza Navona ist auch abends ein beliebter Treffpunkt in Roms Zentrum.

Der Petersplatz (Piazza San Pietro) ist Teil der Vatikanstadt. Er wurde um 1657 vor dem Petersdom angelegt. Der Platz hat eine elliptische Form und wird von Kolonaden dorischer Säulen umrahmt. Die Kolonnaden sollen die Gläubigen auf dem Platz in ihre Arme nehmen. Auf der Brüstung stehen 140 Heiligenstatuen. Mitten auf dem Petersplatz steht der Obelisk Vaticano. Jeden Mittwochvormittag findet auf dem Platz die Generalaudienz des Papstes statt.

Der Petersdom ist die größte katholische Kirche der Welt. Er ist neben dem Kolosseum eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms. Der Altar des Papstes und die Kuppel des Michelangelo befinden sich über dem Grab des Apostels Petrus. Der Eintritt zum Petersdom ist kostenlos, aber es gibt oft lange Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle.

Die Vatikanischen Museen gehören zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt. Hier kann man dir Kunstsammlungen aller Päpste aus etlichen Jahrhunderten und aus allen Teilen der Welt ansehen, von Fundstücken aus dem alten Ägypten, bis hin zu Kunstwerken aus Asien, Europa oder technische Erfindungen der Neuzeit. Unter anderem findet sich hier auch die Sixtinische Kapelle, mit Michelangelos weltberühmter Deckenmalerei. Ein Rundgang ist absolut empfehlenswert, denn hier finden sich einige der bedeutendsten Schätze der Menschheit.

Die Spanische Treppe ist auch ein Klassiker in Rom. Die Treppe verbindet die Piazza di Spagna mit der Kirche Santa Trinità dei Monti über 136 Stufen. Von oben hat man einen tollen Blick über Rom und die super schicke Via Condotti, die Designer-Shoppingmeile von Rom.

Das Pantheon war früher ein römischer Tempel, bevor er im frühen Mittelalter zu einer Kirche umgebaut wurde. Wie bei den meisten Kirchen in Italien, ist auch im Pantheon der Eintritt frei, deshalb ist es aber immer sehr voll. Es lohnt sich aber absolut in das Gebäude hineinzugehen, denn die riesige Kuppel ist ein architektonisches Meisterwerk und wirklich sehr beeindruckend. Sie besitzt in der Mitte eine neun Meter breite, kreisrunde Öffnung, durch die das Sonnenlicht in den Saal fällt. Durch ausgeklügelte Abflusssysteme an der Kuppel fällt aber niemals ein Tropfen Regen in den Innenraum des Pantheons.

Die Katakomben sind unterirdische Gänge, die für Jahrhunderte als Friedhöfe genutzt wurden. Die Katakomben entstanden im zweiten Jahrhundert und wurden bis zum fünften Jahrhundert nicht fertiggestellt. Hier wurden Heiden, Juden und die ersten Christen Roms beerdigt. Die Katakomben bestehen aus unzähligen unterirdischen Tunneln, die echte Labyrinthe von Kilometern Länge bilden und in denen mehrere Reihen von rechteckigen Nischen ausgehoben wurden.