Das Ligurische Dorf Portofino ist ein kleines ehemaliges Fischerdörfchen, das circa 50 km westlich von Levanto und die Cinque Terre liegt. Berühmt ist es für seinen geschützten Naturhafen mit die bunt angemalten Häusern an der Promenade. Im Sommer trifft sich hier vor allem der Jet-Set mit seinen Yachten.

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Man erreicht Portofino am leichtesten mit Boot von Santa Margherita Ligure, Levanto oder Cinque Terre. Sie können auch mit dem Zug nach Santa Margherita Ligure fahren und weiter mit Bus nach Portofino. Portofino ist auch zu Fuss zu erreichen. Empfehlenswert ist die Wanderung von Camogli über San Fruttuoso nach Portofino, eine spektakuläre und relativ lange Tour (5 Stunden), nur für gut trainierte schwindelfreie Wanderer.

Das Naturschutzgebiet Monte Portofino ist von vielen gut beschilderten Wegen durchzogen und bietet Wanderern viele Möglichkeiten die Gegend zu erkunden. Die Wege führen oft an der Steilküste entlang und bieten immer wieder beeindruckende Aussichten über den Golfo Paradiso oder den Golfo Tigullio. Die Pflanzenwelt ist typisch mediterran mit Pinien, Kastanien-, Nuss- und Olivenbäumen.

Sehenswert:

Das Castello Brown (16. Jh) liegt inmitten eines mediterranen Parks voller Blumen und Pflanzen mit einem herrlichen Panorama über den Golf von Portofino. Aufgrund seiner erhöhten Position diente es militärischen Zwecken zur Kontrolle der See.

Museo del Parco, internationales Zentrum der Skulptur im Freien, liegt im Garten vom Castello Brown. Auf einem Vorsprung über dem Meer von Portofino erstreckt sich auf mehreren Ebenen das Museum des Parks. Wunderschönen Panorama über den Golf von Portofino.

 Die sehenswerte Kirche San Giorgio von 1154 liegt südlich des Ortes auf einem steil abfallenden Landrücken. In der Kirche befinden sich die Reliquien von San Giorgio, dem Stadtpatron von Portofino. Sie wurden von Seeleuten nach einem Kreuzzug hierher gebracht.

• Portofino ist der beste Ausgangspunkt (per Boot oder zu Fuß) zum abgeschiedenen Dorf San Fruttuoso mit seiner Benediktinerabtei. Die Kirche ist auf das 10. Jh. zurückzuführen, während das Kloster im 13. Jh. von der Familie Doria gebaut wurde. 1954 wurde in der Bucht vor dem Kloster eine Bronzestatue des Cristo degli Abissi, des Schutzpatrons der Unterwasserfischer, versenkt.