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Portovenere ist ein viel besuchter mittelalterliche Badeort etwa 10 km südlich von die Cinque Terre. Der kleine Hafen wird von vielen bunt bemalten Häusern umrandet. In der Hauptstraße Via Cappelini finden sich überall kleine Geschäfte, Lokale und zahlreiche geschmückte alte Häuser.

Der mittelalterliche Ort wird vom großen Castello überragt; der Rest einer imposanten Befestigungsanlage zeugt davon, dass das Hafenstädtchen einst wichtiger war als La Spezia. Die Chiesa San Pietro, eine gotische Streifenkirche, liegt traumhaft auf der äußersten Felspitze der Halbinsel.

Nicht umsonst wurde die Ortschaft 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eine Auszeichnung, die besonders das harmonische Zusammenspiel von Mensch, Natur und Architektur hervorhob.

Man erreicht Portovenere am leichtesten mit dem Schiff von Levanto und der Cinque Terre oder mit Schiff oder Bus von La Spezia. Mit dem Schiff kann man auch die drei naheliegende Inseln Palmaria, Tino und Tinetto besuchen.

Der Wanderweg von Riomaggiore nach Portovenere ist eine spektakuläre und relativ lange Tour (5 Stunden) durch Weinberge, Wald und Felslandschaft mit großartigen Ausblicken aufs Meer und die umliegende Inseln.

Sehensvert:

Die Kirche San Pietro aus dem Jahre 1277, die auf den Resten eines heidnischen Tempels aus dem 6. Jh. erbaut wurde, liegt direkt über dem Meer auf einer kleinen felsigen Halbinsel.

Die Grotta Byron, von hier aus soll der vom Schwimmsport begeisterte Dichter Lord Byron Anfang des 19. Jh. seine Schwimmausflüge nach Lerici gestartet haben.

• Über dem Dorf erhebt sich die mächtige Burg Doria, die Ende des 12. Jahrhunderts fertig gestellt und vorwiegend militärisch genutzt wurde.